Europol-Bericht

Die italienische Mafia investiert in Ökostrom

Dass Ökostrom-Anlagen ein sinnvolles Renditeobjekt sein können und außerdem vielfach großzügig subventioniert werden, hat jetzt offenbar auch die italienische Mafia entdeckt. In der Politik wurde bereits die Forderung laut, die Geldgeber von Wind- und Solarfonds offenzulegen - auch wegen der Möglichkeit der Geldwäsche.

Förderung Solarenergie© stormpic / Fotolia.com

Hamburg (red) - Einem Bericht der Bild-Zeitung vom Donnerstag zufolge investiert die italienische Mafia angeblich immer häufiger auch in Windparks oder Solaranlagen und kassiert so auch Subventionen der EU. Die Zeitung beruft sich in ihrem Bericht auf eine Meldung der europäischen Polizeibehörde Europol.

Einige Projekte wurden bereits untersucht

Demnach gebe es "zunehmende Hinweise", dass Mafia-Clans Ökostrom-Investitionen entdeckt haben - entweder auf der Suche nach einer attraktiven Rendite oder um Geld zu waschen. Ermittler hätten bereits "verdächtige Investitionen" auf den Kanaren, auf Korsika, in Rumänien und Bulgarien untersucht, hieß es.