Weihnachtsgans

Die Gänsebraten-Spitze beim weihnachtlichen Stromverbrauch

Der Gänsebraten im heimischen Ofen hat ganz schön Auswirkungen auf die Stromrechnung: Am ersten Weihnachtsfeiertag benötigen die Deutschen im Schnitt ein Drittel mehr Strom als sonst. Fachleute sprechen deshalb von der so genannten "Gänsebraten-Spitze" beim Stromverbrauch.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (dapd/red) - Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ausgerechnet hat, steigt der Stromverbrauch am 25. Dezember von durchschnittlich neun auf zwölf kWh pro Haushalt, wenn der Gänsebraten oder die Entenbrust im Ofen schmort. Hochgerechnet auf die rund 40 Millionen Haushalte in Deutschland sei dies ein zusätzlicher Verbrauch von etwa 120 Millionen Kilowattstunden.

Die Gänsebraten-Spitze an Weihnachten

Wie der Verband weiter mitteilte, beträgt der Stromverbrauch der Haushalte an einem Wintertag rund 360 Millionen kWh. Am 25. Dezember seien es dann jedoch durch die sogenannte Gänsebraten-Spitze etwa 480 Millionen kWh Strom. Bereits am zweiten Weihnachtstag normalisiere sich der Bedarf wieder.

Strom sparen trotz Gänsebraten

Doch auch ohne Verzicht auf den beliebten Gänsebraten könne in der Weihnachtszeit leicht Energie gespart werden. Werden Lichterketten und sonstige Weihnachtsbeleuchtung erst im Dunkeln eingeschaltet, kann man die Stromrechnung laut BDEW spürbar senken. Eine stromsparende Alternative seien auch LED-Lichterketten.