Statistik

Dezember 2002: 9,1 Millionen Tonnen Rohöl importiert

Im Dezember 2002 hat Deutschland 9,1 Millionen Tonnen Rohöl importiert. Das waren 3,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl stieg im Jahresvergleich im Dezember auf 204,34 Euro. Er lag damit um 33,3 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats.

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Im Dezember 2002 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,1 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 3,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (9,5 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze stieg im Jahresvergleich im Dezember auf 204,34 Euro. Er lag damit um 33,3 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (153,28 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Dezember auf 1,9 Milliarden Euro und lag damit um 410 Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis Dezember 2002 haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 0,3 Prozent von 105 auf 104,7 Millionen Tonnen verringert. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 20 Milliarden Euro um 1,127 Milliarden Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 191,36 Euro im Schnitt um 5,1 Prozent niedriger als im Vorjahr (201,60 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 25 Lieferländern waren 2002 die Russische Föderation (31,6 Millionen Tonnen), Norwegen (22,3 Millionen Tonnen), Großbritannien (11,5 Millionen Tonnen), Libyen (8,7 Millionen Tonnen) und Syrien (7,2 Millionen Tonnen). 32,2 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 19,5 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.