Absatz erhöhen

DeWind erweitert Produktionskapazitäten

Der Windanlagenhersteller DeWind hat den britischen Industriekonzern FKI übernommen und will nun die weltweiten Fertigungsstätten nutzen, den Ausstoß an Windenergieanlagen deutlich zu erhöhen. Hauptprodukt wird die Zweimegawattmaschine DeWind D8 sein, die im vergangenen Jahr erfolgreich am Markt platziert wurde.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Lübecker Windenergieanlagenhersteller DeWind will künftig auch die Produktionsstätten und die hohen Qualitätsstandard der Schwestergesellschaften nutzen, um den Ausstoß an Windenergieanlagen deutlich zu erhöhen. Hauptprodukt wird die Zweimegawattmaschine DeWind D8 sein, die im vergangenen Jahr erfolgreich am Markt platziert wurde.

"Die Nachfrage ist erfreulich hoch", erklärt DeWind-Geschäftsführer Hugo L. Schippmann. "Am Standort Loughborough (England) haben wir Produktionsstätten auf etwa 90 Hektar Fläche", verweist Schippmann. "Hinzu kommt, dass unsere Schwester Brush nach ISO 9001 produziert, also einen der höchsten internationalen industriellen Standards erfüllt." DeWind will die Synergien nutzen, die die Zugehörigkeit zur FKI Energy Technology Group ermöglicht.

DeWind weist bislang eine Fertigungstiefe von maximal 15 Prozent auf. Erst in den letzten beiden Jahren hat DeWind eigene Blätter für die DeWind D6 und D8 entwickelt und ein eigenes Leitsystem ins Haus geholt. Die Option auf eine eigene Fertigung, die nun unter dem Dach der DeWind Manufacturing aufgebaut werden konnte, erschloss sich erst durch die Übernahme durch den britischen Industriekonzern FKI. FKI besitzt weltweit Fertigungsstätten, unter anderem in den Niederlanden und der Tschechischen Republik.