Besondere Bedeutung

DeWind baut größten Windpark in Belgien

Noch im Dezember soll in der belgischen Provinz Wallonie nahe der luxemburgischen Grenze der größte Windpark im französischsprachigen Teil Belgiens entstehen. Die sechs Windenergieanlagen kommen von der Lübecker DeWind AG. Sie haben einen Rotordurchmesser von 64 Metern, eine Nabenhöhe von 91,5 Metern und sollen 18 000 Megawattstunden Strom erzeugen.

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Der Lübecker Windenergieanlagenhersteller DeWind, Tochter der FKI Energy Technology Group, liefert sechs Anlagen des Typs DeWind D6 nach Sainte-Ode (Wallonie) in Belgien. Im Dezember wird dort mit 7,5 Megawatt der größte Windpark im französischsprachigen Teil Belgiens entstehen.

"Mit diesem Projekt haben wir eine hervorragende Ausgangsposition in Belgien und Frankreich", erklärte DeWind Geschäftsführer Hugo L. Schippmann. Im Windpark Sainte-Ode, im Süden Belgiens in der Provinz Wallonie, nahe der Grenze zu Luxemburg gelegen, werden noch im Dezember dieses Jahres sechs Windenergieanlagen des Typs DeWind D6 mit einer Nennleistung von jeweils 1,25 Megawatt errichtet. Die Anlagen haben einen Rotordurchmesser von 64 Metern und eine Nabenhöhe von 91,5 Metern. Auf Nabenhöhe wird eine durchschnittliche jährliche Windgeschwindigkeit von etwa 6,9 Metern pro Sekunde erreicht. Der Windpark soll jährlich etwa 18 000 Megawattstunden erzeugen.

Betreiber des Windparks ist die Renewable Power Company. Deren Geschäftsführer Claude Boever betreibt bereits im nahe gelegenen Luxemburg einen Windpark mit DeWind-Anlagen. "Für die Wallonie hat dieser Windpark Pilotcharakter", erläutert DeWind Geschäftsführer Hugo L. Schippmann die besondere Bedeutung des Projektes in Sainte-Ode: "Bislang werden in der Wallonie erst zwei einzelne Windenergieanlagen betrieben." Die neue Einspeiseregelung in Frankreich und die Emissionszertifikate, die in Belgien greifen, haben der Windenergie neue Marktchancen eröffnet. Schippmann: "Wir erwarten eine ähnliche Marktdynamik wie in Deutschland und Spanien."