DEW pflanzt Bäume gegen Treibhauseffekt

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In Dortmund-Lanstrop, auf der Brachfläche zwischen der BAB A2 und der Straße "Nordbruch", pflanzt die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH heimische Laubbäume. Damit erfüllt DEW die Verpflichtung, die sie 1995 in einer Rahmenvereinbarung mit der Stadt Dortmund getroffen hat.



Bis zum Jahr 2005 sollen insgesamt 60 Hektar Brachfläche in verschiedenen Stadtteilen mit heimischen Laubbäumen bepflanzt werden. Ziel der Aktion ist die Reduzierung des Treibhausgases Kohlendioxid - schließlich entzieht ein Baum im Laufe seines Lebens der Atmosphäre 1,5 Tonnen Kohlendioxid und liefert gleichzeitig mehr als eine Tonne Sauerstoff. Pro Jahr errechnet DEW eine Kohlendioxid-Minderung von ca. 700 Tonnen. "Dies entspricht dem Kohlendioxidausstoß, den 800 Heizungsanlagen in Neubauwohnungen verursachen", so Albert Herzmann, Leiter der DEW-Unternehmenskommunikation. In 20 Jahren will DEW mit diesem Programm den Ausstoß von mehr als 10.000 Tonnen Kohlendioxid ausgleichen.



Die Investitionskosten, wie Baumbeschaffung, Pflanzung und Einzäunung als auch die Kosten für Material und Fahrzeuge, die für die Erstaufforstung benötigt werden, beziffert die DEW auf jährlich ca. 80.000 Mark. Die aufzuforstenden Brachflächen stellt die Stadt Dortmund zur Verfügung. 13 ABM-Kräfte übernehmen die Bepflanzung und die forstwirtschaftliche Pflege. Ein Forstwirtschaftsmeister, zwei Vorarbeiter und zehn Arbeiter werden eigens für diese Maßnahme bis zum Jahr 2005, jeweils für ein Jahr, beschäftigt.