Wettbewerb

Deutschland unter Finalisten des "bremer umweltpreises international"

168 Bewerbungen aus aller Welt trafen beim Wettbewerb um den "bremer umweltpreis international" 2004 ein. Mit ihren Projekten in der Endrunde stehen nun neben Deutschland auch Indien, die Ukraine, Brasilien, USA, Kanada und Großbritannien. Am 23. September wird der endgültige Sieger ermittelt.

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Bremen (red) – Das international besetze Expertengremium diskutierte auf der Online-Bewerbungsplattform iDelphic nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien die Beurteilungen der 168 eingereichten Bewerbungen aus aller Welt, um so sieben besonders vielversprechende Projekte auszuwählen. Eine prominente Jury, zusammengesetzt aus Vertretern von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, wird dann am 23. September aus den sieben Finalisten einen endgültigen Sieger ermitteln. Überreicht wird der Umweltpreis von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.

Unter den Finalisten sind eine Technologie-Transfer-Kooperation für nachhaltige Dorfentwicklung aus Kerala in Indien, ein Partnerschaftsprogramm der Kommune Nikolaev aus der Ukraine mit Großbritannien, das andere Kommunen bei der Einführung von Umweltmanagement-Systemen unterstützt. Das Unternehmen E+Co aus Bloomfield (USA), das erneuerbare Energie-Systeme in ländlichen Gegenden Brasiliens aufbaut, um damit Bauern zu nachhaltigem Wirtschaften anzuhalten. Aus Kanada qualifizierte sich ein solarbetriebener Waschsalon und aus Großbritannien eine so genannte Öko-Siedlung, die zum Beispiel ihren Strom komplett aus Sonne- und Windkraft bezieht.

Einer der beiden deutschen Finalteilnehmer ist die Otto GmbH & Co. KG, die gemeinsam mit dem Öko-Institut e.V. Freiburg Ökotextilien für die breite Öffentlichkeit produziert und vertreibt. Aus dem Land Bremen qualifizierte sich die Firma Waterman GmbH in Kooperation mit der Humboldt-Universität Berlin als zweites deutsches Projekt. Mit seiner neuesten Entwicklung, einer selbst regulierenden Tropfbewässerung sowohl für den heimischen Garten als auch für den Großeinsatz im Agrarbereich, hofft das Unternehmen unter den Siegern zu landen.