Tagung der Arbeitsgruppe

Deutschland und Amerika verstärken Zusammenarbeit im Klimaschutz

Eine deutsch-amerikanische Arbeitsgruppe zu Energie, Entwicklung und Klimaschutz tagte kürzlich erstmals in Berlin. Sie ist das Ergebnis des Mainzer Aktionsprogramms, das der amerikanische Präsident George W. Buch und Bundeskanzler Gerhard Schröder im Februar 2005 in Mainz vereinbart hatten.

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Berlin (red) - Die Delegationen diskutierten eine breite Palette von Kooperationsfeldern in den Bereichen Energieerzeugung, effiziente Energieverwendung und erneuerbare Energien. Im Mittelpunkt stand dabei die Entwicklung und Anwendung moderner, umweltfreundlicher Technologien. Beide Seiten vereinbarten nun einen gemeinsamen Workshop zu hocheffizienten Kraftwerken und Strategien für ihren verstärkten Einsatz in Industrie- und Entwicklungsländern.

Darüber hinaus hat Deutschland den Beitritt zur "Methane-to-Markets"-Partnerschaft erklärt, einer internationalen Initiative zur wirtschaftlichen wie klimafreundlichen Nutzung von Methanemissionen aus Kohlegruben, Öl- und Gasfeldern sowie Deponien.

Ziel des Aktionsprogramms für umweltfreundliche und effiziente Energie, Entwicklung und Klimaschutz ist eine verstärkte Zusammenarbeit insbesondere zur Verbesserung und stärkeren Verwendung umweltfreundlicher und effizienter Technologien. Gleichzeitig sollen die Zusammenarbeit beim Ausbau der Klimaforschung und der Entwicklung wirksamer Instrumente für die nationale Klimapolitik ausgebaut und gemeinsame Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz der Energieversorgung und zur Reduzierung der Luftverschmutzung und Treibhausgasemissionen umgesetzt werden.