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Spiegel-BerichtDie Abhängigkeit Deutschlands von russischem Öl ist laut einem "Spiegel"-Bericht so groß wie noch nie. Deutschland bezieht inzwischen mehr als 35 Prozent seiner Rohölimporte aus Russland, wie das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf den Mineralölwirtschaftsverband berichtete.
Hamburg (afp/red) - Die russischen Rohöl-Importe sind danach in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres nochmals um 2,9 Prozent gestiegen. Dagegen seien die Einfuhren aus der OPEC, der Organisation erdölexportierender Länder, erheblich gesunken - und zwar um 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Noch stärker zurückgegangen sind demnach die Öllieferungen aus der Nordsee. Wegen der dort drastisch abnehmenden Ölreserven sanken sie um insgesamt 19 Prozent. Gleichzeitig seien die Preise für das Rohöl insgesamt deutlich gesunken. Im Schnitt kosteten die Importe die Volkswirtschaft gut 40 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
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Die Europäische Union und Russland haben ein Frühwarnsystem gegen Energiekrisen vereinbart. Ein entsprechendes Memorandum unterzeichneten EU-Energiekommissar Andris Piebalgs und der russische Energieminister Sergej Schmatko am Montag in Moskau, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte.
Deutschlands größter Gasimporteur E.ON Ruhrgas warnt vor einem neuen Energiekonflikt in Europa. Wenn die Ukraine ihre Gasrechnung an Russland nicht zahle, könnte es auch in Europa wieder zu Gaslieferengpässen kommen. Die Gasspeicher von E.ON Ruhrgas seien aber gut gefüllt.
Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hat die EU auf mögliche Probleme bei der Lieferung von Erdgas über das Gebiet der Ukraine hingewiesen. Kiew habe Hinweise darauf gegeben, dass die russische Rechnung womöglich nicht bezahlt werden könne. Erst im letzten Winter ist es dadurch zu Lieferengpässen in Deutschland gekommen.
In Europa könnte es nach Einschätzung des russischen Energiekonzerns Gazprom auch im kommenden Jahr zu einer Unterbrechung der Gaslieferungen aus Russland kommen. "Da gibt es ein politisches Risiko", sagte Gazprom-Chef Alexej Miller mit Blick auf die Ukraine am Samstag vor Experten in Moskau.
Bei einem schweren Unfall im größten Wasserkraftwerk Russlands am Montag sind nach neuen Angaben mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Von weiteren 64 Menschen fehle nach dem Unglück im Turbinenraum des Kraftwerks von Sajano Schuschenskaja jede Spur. Strompreise vergleichen
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