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Deutscher Steinkohletag am Mittwoch in Essen

Unter dem Motto "Sicherheit für Morgen" treffen sich am Mittwoch in Essen Vertreter von Politik und Wirtschaft zum Deutschen Steinkohletag. Im Zentrum der Tagung steht die Debatte um Planungssicherheit für den deutschen Steinkohlebergbau in den nächsten Jahren.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Essen (ddp-nrw/sm) - Gastredner der vom Gesamtverband des Deutschen Steinkohlebergbaus (GVSt) organisierten Branchentagung sind Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU), Bernd Tönjes, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Steinkohle AG, und der Chef des Bergbaukonzerns RAG, Werner Müller.

Um die politische Entscheidung zur Zukunft der deutschen Steinkohle wird seit Jahren gerungen. Die NRW-Landesregierung hatte angekündigt, die Steinkohlesubventionen auslaufen zu lassen. Zuletzt hatte sich die nordrhein-westfälische CDU für ein sozialverträgliches Ende des subventionierten Steinkohlebergbaus in der ersten Hälfte des nächsten Jahrzehnts ausgesprochen. Der CDU-Landesvorstand hatte dazu einstimmig einen entsprechenden Antrag an den CDU-Bundesparteitag beschlossen, der Ende November in Dresden stattfindet. In dem Antrag wird der Bund zudem aufgefordert, gemeinsam mit den beiden Kohleländern NRW und Saarland die Kosten dieses sozialverträglichen Endes zu tragen.

Die NRW-FDP als Koalitionspartner der CDU hatte sich bereits für ein Ende des Bergbaus 2012 ausgesprochen. Der Bergbaukonzern RAG hält einen sozialverträglichen Ausstieg dagegen erst 2018 für realisierbar.