Vorbildfunktion

Deutscher Bundestag bezieht Ökostrom von LichtBlick

Ab 1. Oktober 2008 beziehen die Liegenschaften des Deutschen Bundestages Ökostrom von LichtBlick. Nach einer europaweiten öffentlichen Ausschreibung erhielt der Hamburger Ökostrom- und Gasanbieter den Zuschlag für die Versorgung von insgesamt elf Standorten, darunter auch dem Reichstagsgebäude.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (red) - Durch den Wechsel zu LichtBlick könne die Bundestagsverwaltung bis Ende Dezember 2009 rund 8.000 Tonnen CO2 einsparen. Eine der wichtigsten vom Deutschen Bundestag definierten Anforderungen war der Umfang der im Lieferzeitraum erzielten nachweislichen CO2-Minderung. Außerdem muss die Lieferung des bereitgestellten Stroms während des gesamten Lieferzeitraumes zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien erfolgen. LichtBlick konnte sich mit der Erfüllung aller geforderten Kriterien zum besten Preis durchsetzen.

Der Stromverbrauch des Deutsche Bundestags und seiner Liegenschaften liegt bei etwa 40 Millionen kWh pro Jahr, davon werden gut 30 Prozent in hauseigenen Blockheizkraftwerken im Reichstagsgebäude und im Paul-Löbe-Haus sowie durch Photovoltaikanlagen auf den Parlamentsneubauten selbst erzeugt. Der Strom von LichtBlick decke nun den restlichen Bedarf der Bundestagsliegenschaften.

Die Entscheidung der Bundestagsverwaltung habe eine Vorbildfunktion, kommentiert Lichtblick-Geschäftsführer Christian Friege die Entscheidung. "Dem guten Beispiel sollten die Verbraucher jetzt folgen, denn jeder Anbieterwechsel ist eine politische Richtungsentscheidung für Wettbewerb und eine nachhaltige, klimafreundliche Energiezukunft ohne Kohle und Atom."

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