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26.01.2012, 10:47 Uhr

Strom-News

Energiewende

Deutscher Atomausstieg sorgt für Verdruss in Frankreich

Der Chef des französischen Energiekonzerns GDF-Suez, Gérard Mestrallet, hat den Alleingang der Bundesregierung bei der Energiewende kritisiert. Es sei "schade", dass Deutschland sich entschieden habe, "ohne sich mit den Nachbarn und Partnern auszutauschen", sagte Mestrallet dem "Handelsblatt" vom Donnerstag.

Atomausstieg

Düsseldorf (AFP/red) - Die Entscheidung zum Atomausstieg habe schließlich kurz- und mittelfristig große Konsequenzen für den europäischen Strommarkt. "Das Risiko eines Blackouts ist größer geworden - und zwar auch für andere Länder."

Atomausstieg Deutschlands könnte Blackout Risiko steigern

Mestrallet verwies auf den großen Stromausfall vor fünf Jahren, als nach einem Problem mit Höchstspannungsleitungen in Norddeutschland nicht nur in Deutschland, sondern auch im Norden und Westen Frankreichs der Strom ausgefallen war. "Für die Stabilität des Netzes ist eine gewisse Solidarität zwischen europäischen Ländern nötig."

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