Deutsche und französische Abgeordnete diskutieren Fragen der Energienutzung und -politik

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Im Rahmen der Weltausstellung Expo tritt vom 22. und 23. September zum ersten Mal das deutsch-französische Parlamentskolloquium "Paris-Berlin" zusammen. Vor dem Hintergrund der aktuellen energiepolitischen Debatten werden die Teilnehmer das Thema "Globale Energieressourcen und Energieversorgung" diskutieren.



Der Vizepräsident der Assemblée nationale, Yves Cochet, und die stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe, Monika Griefhahn, werden die Veranstaltung am 22. September um 14 Uhr eröffnen. Tagungsort ist das "Best Western Parkhotel Kronsberg" in Hannover. Neben Parlamentariern und Regierungsvertretern aus beiden Staaten werden Sachverständige, Vertreter der Wirtschaft und Pressevertreter zu der Diskussionsveranstaltung erwartet.



Zentrale Fragen werden unter anderem sein, wie Europa auf die Abhängigkeit von außereuropäischen Energiequellen reagieren kann und welche alternativen Möglichkeiten zur Energieversorgung bestehen. Außerdem wird diskutiert, inwieweit Energiesparen eine Energiequelle darstellen kann. Unter der Überschrift "Energiepolitische Herausforderungen im 21. Jahrhundert" werden zudem politische Instrumente und Wege zur Förderung alternativer Energien erörtert.



Auf deutscher Seite wird unter anderem Dr. Alfred Tacke, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft, vertreten sein. Auf französischer Seite werden Alain Feugier, Direktor des französischen Institutes für Erdöl, und François Scheer, Repräsentant des französischen Nuklearunternehmens Cogema und früherer Botschafter in Deutschland erwartet.



Während des Kolloquiums ist ein gemeinsamer Besuch des Themenparks "Energie" sowie des deutschen und des französischen Pavillions geplant. Das redaktionelle Special des strom magazins zum Expo-Themenpark "Energie" finden Sie übrigens hier.