Geld aus Konjunkturpaket II

Deutsche Oper und Friedrichstadtpalast werden energetisch saniert

In Berlin sollen Bildungseinrichtungen und Kulturstätten saniert werden. Der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung stünden dazu insgesamt 60 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung, sagte Senatsbaudirektorin Regula Lüscher bei einer Präsentation der zu sanierenden Objekte.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp-bln/red) - Ziel sei es, einerseits durch die Auftragsvergabe die Wirtschaft anzukurbeln, andererseits etwa durch die energetische Gebäudesanierung klimapolitisch Zeichen zu setzen, sagte Lüscher. Die Investitionen müssten nun schnell umgesetzt werden, damit die Aufträge kurzfristig vergeben und somit Effekte auf dem Arbeitsmarkt erzielt werden könnten. Dazu habe der Senat das Vergabeverfahren vereinfacht und beschleunigt, sagte die Senatsbaudirektorin weiter.

Neue Wärmedämmungen oder Lichtanlagen

Zu den Gebäuden, die den energetischen Sanierungen unterzogen werden, zählen verschiedene Oberstufenzentren sowie Kultureinrichtungen wie der Friedrichstadtpalast, die Deutsche Oper und die Volksbühne. Bei den meisten Gebäuden werde nur teilsaniert, beispielsweise neue Wärmedämmungen oder Lichtanlagen installiert. Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark erhalte sogar einen Neubau, hieß es.

8,5 Millionen Tonnen CO2 einsparen

Durch die Sanierungen werde viel Energie eingespart und der CO2-Ausstoß reduziert, sagte Lüscher weiter. Sie erwarte eine CO2-Gesamtreduktion von 8,5 Millionen Kilogramm pro Jahr. Die Aufträge müssten bis April kommenden Jahres vergeben werden. Erste Baumaßnahmen wurden bereits im Bauhaus Archiv vorgenommen, die bereits im Sommer dieses Jahres abgeschlossen sein sollen, da im diesjährigen Bauhaus-Jahr zahlreiche Veranstaltungen geplant seien.