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Deutsche Firmen angeblich Vorreiter bei Energieeffizienz

Deutsche Unternehmen gehören weltweit zu den Vorreitern in Sachen Energieeffizienz. Das geht aus einer am Donnerstag in Düsseldorf vorgelegten Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) über die energieintensiven Industrie in der Bundesrepublik hervor.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Düsseldorf (dapd/red) - Danach liegen etwa die Stahlindustrie und die Grundstoffchemie, aber auch die Aluminium- und die Glasindustrie im Vergleich mit Konkurrenten in China, Japan, den USA oder Russland beim Thema energiesparende Produktion jeweils in der Spitzengruppe.

Die oft als "Klimakiller" bezeichneten energieintensiven Industrien hätten in den vergangenen Jahren ihren Energieeinsatz deutlich verringert, heißt es in der Studie. So habe die Stahlindustrie zwischen 1990 und 2008 den Energieverbrauch je Tonne Rohstahlproduktion um 14 Prozent gesenkt. In der Zementindustrie lag das Minus bei 12 Prozent, in der Glasindustrie bei 23 Prozent, in der Papierindustrie bei 28 Prozent und in der chemischen Industrie sogar bei 38 Prozent. Noch stärker gingen die Kohlendioxid-Emissionen zurück.

Auftraggeber für die Studie war der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK), der die energieintensiven Industrien vertritt.