Partnerschaft

Deutsche Essent kooperiert mit Stadtwerken München

Eine Zusammenarbeit beider Unternehmen ist sowohl bei der Windkraft als auch bei modernen Gas- und Dampf-Kraftwerken geplant. Zusätzlich sei auch an eine Kooperation im Erdgas-Upstream-Bereich gedacht.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

München/Düsseldorf (red) - Der Energieverbrauch steigt stetig an, vor allem auf Grund des Energiehungers der Schwellenländer wie China und Indien. Die natürlichen Ressourcen hingegen werden immer knapper. Steigende Preise für Öl, Gas und Kohle werden die Folge sein. Gleichzeitig bringt der Klimawandel gewaltige Herausforderungen mit sich. Neue, nachhaltige Energiestrategien sind daher dringend erforderlich.

Vor diesem Hintergrund haben die beiden Energieversorger Deutsche Essent und die Stadtwerke München (SWM) beschlossen, ihre Kräfte zu bündeln, neue Energiestrategien zu entwickeln und umzusetzen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung ist jetzt unterschrieben worden. Ziel sei es, sich gemeinsam im Bereich der regenerativen Energien, hier vor allem bei der Windkraft, zu engagieren. Darüber hinaus ist an weitere Energieprojekte, wie etwa die Beteiligung an GuD-Kraftwerken sowie an eine Zusammenarbeit im Erdgas-Upstream-Bereich (Import, Speicherung etc.) gedacht.

Die Deutsche Essent GmbH ist eine 100prozentige Tochtergesellschaft der Essent N.V., dem größten Energieunternehmen der Niederlande, dessen Anteilseigner die niederländischen Provinzen und Gemeinden sind. Sie steuert von Düsseldorf aus sämtliche Windkraftaktivitäten der Essent-Gruppe. Die SWM sind das größte kommunale Unternehmen und der sechstgrößte Energieversorger Deutschlands. Die SWM haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: München soll die erste deutsche Großstadt werden, in der alle Privathaushalte mit in eigenen Anlagen erzeugtem Strom aus regenerativen Energien versorgt werden können.