Öko-Vertrag

Deutsche Bank verpflichtet sich zur Nutzung von Windkraft

Die Deutsche Bank hat sich verpflichtet, künftig mindestens 25 Prozent ihres Stromverbrauchs über Windenergie zu decken. Das Geldinstitut schließe sich dem Öko-Label WindMade an, hieß es am Freitag in New York. Auch andere Großunternehmen sind dabei.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

New York/Mainz (afp/dapd/red) - Das im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Umweltsiegel erhalten Unternehmen, die mindestens ein Viertel ihres Stroms aus Windkraft beziehen. Neben der Deutschen Bank nehmen unter anderen Handyhersteller Motorola Mobility sowie das Medizintechnik-Unternehmen BD an der Initiative teil. "Diese Unternehmen sind an der Spitze der weltweiten Nachhaltigkeitsbewegung", sagte Henrik Kuffner, der das WindMade-Programm leitet.

Ausbau der Windkraft nicht den Gemeinden überlassen

Unterdessen haben die beiden Naturschutzverbände NABU und BUND davor gewarnt, die Entscheidung über Standorte neuer Windkraftanlagen allein den Kommunen zu überlassen. Das führe zu Wildwuchs und einer Verspargelung der Landschaft, mahnte der NABU-Landesvorsitzende Siegfried Schuch am Mittwoch in Mainz. Erste Beispiele dafür gebe es im Hunsrück.