Feuchtigkeit

Der Spätsommer begünstigt das Schimmelpilzwachstum

Das Spätsommerwetter, insbesondere dann, wenn es so feucht ist wie zur Zeit, begünstigt Schimmel in der Wohnung - denn meist wird noch nicht geheizt. Experten haben ausgerechnet, dass eine Familie pro Tag zwölf Liter Wasser in die Raumluft abgibt. Deshalb sollte vernünftig gelüftet werden.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (dapd/red) - "Im Spätsommer und Frühherbst wird seltener gelüftet als im Hochsommer - und die Heizung läuft noch nicht. So setzt sich feuchte Luft leichter in der Wohnung fest, und Schimmel entsteht", sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH. Richtiges Lüften sowie bewusstes Heizen in den Wintermonaten reichten häufig aus, um Schimmelbefall vorzubeugen.

Tipps zur Rechtslage

Auf der Internetseite heizspiegel.de erfahren Mieter im Schwerpunkt "Schimmel", was sie aus rechtlicher Sicht wissen sollten, und was zu tun ist, wenn sich der Schimmel bereits zu Hause breitgemacht hat. Wie man beim Thema Heizung sparen kann, erfahren Sie auch auf Strom-Magazin.de.

12 Liter Wasser in der Raumluft

Loitz zufolge produziert eine vierköpfige Familie täglich beim Wohnen, unter anderem durch Duschen, Kochen, Wäschetrocknen und normale Atemluft, zwölf Liter Wasser. Bereits mit einfachen Regeln könne diese Feuchtigkeit aus der Wohnung verbannt werden: So sollten in Wohnräumen 20 Grad Celsius nicht dauerhaft unterschritten werden, Türen zwischen beheizten und nicht beheizten Räumen sollten geschlossen sein, und zweimal täglich sollten die Fenster für mindestens fünf Minuten ganz geöffnet werden (Stoßlüften).