EDM

Der AKTIF dataService als Verbundlösung

Die Liberal Energy Trading GmbH (LET), ein Verbund von elf Stadtwerken, setzt jetzt das AKTIF-System zum Energiedatenmanagement ein. 250 000 Zähler und etwa 3000 Kunden werden dann damit verwaltet.

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Ein zentrales System für das Energiedatenmanagement (EDM) von zunächst sechs Stadtwerken, betrieben als ASP-Lösung von der items GmbH (Münster) - das sind die Eckpunkte des EDM-Projektes bei der Mendener Liberal Energy Trading GmbH (LET). Der Verbund von insgesamt elf Stadtwerken will bereits im Oktober mit dem AKTIF dataService in Produktion gehen. Mit dabei sind die Energie AG Iserlohn-Menden, die Bocholter Energie- und Wasserversorgung sowie die Stadtwerke Borken, Glauchau, Kleve und Ahaus. 250 000 Zähler und nahezu 3000 gemessene Kunden liefern dann die Daten, die mit dem AKTIF dataService verwaltet und in die Systeme für die Energieabrechnung übergeben werden. Für die Zählerfernauslesung sorgt der "dedicated AKTIF-Partner" Görlitz, auf Abrechnungsseite herrscht dagegen Vielfalt. So werden im Rahmen des Projektes Schnittstellen sowohl zu SAP IS-U/CCS als auch zu Schleupen, Neutrasoft und XAP realisiert.

Bei der LET sind die Anforderungen an das Energiedatenmanagement sowohl aus Sicht des Stromhandels wie auch aus Sicht des Verteilnetzbetreibers zu erfüllen. Dazu gehören neben der Verarbeitung und Kommunikation von Lastgängen und Fahrplänen beispielsweise auch die Händlerbilanzierung. "Der AKTIF dataService war hier das System, das unsere Anforderungen am Besten abdeckte", begründet Helmut Heidenbluth, Geschäftsführer der LET, die Entscheidung. Ein wichtiges Argument war aber auch die ASP-Fähigkeit des Systems. Damit sei es möglich, auch Partner in das Projekt zu integrieren, deren Sitz weiter entfernt von der Mehrzahl der beteiligten Stadtwerke liegt, wie etwa die Stadtwerke Glauchau bei Chemnitz. Da der Zugriff auf die Anwendung rein webbasiert erfolgt, müsse auf den lokalen Rechnern keinerlei Software installiert werden.