Energiekosten senken

dena: Tipps zur Gebäudedämmung

Im Sommer renovieren viele Hausbesitzer ihre Hausfassaden. Dabei sollte allerdings die Dämmung nicht vergessen werden, denn so lassen sich im nächsten Winter Energiekosten sparen. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat dazu die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (red) - Ein energiesparendes Haus benötigt neben einer modernen Heizung und Wärmeschutzfenstern vor allem eine gute Dämmung. Die dena weist darauf hin, dass damit nicht nur Energiekosten gesenkt, sondern auch die Wohnqualität erhöht wird. Denn im Winter geht keine Wärme verloren und im Sommer bleibt es im Gebäude kühl. Dazu gibt es für einige Maßnahmen auch Fördergelder. Viele der Arbeiten lassen sich auch selbst ausführen. Doch im Zweifel sollte man Experten beauftragen, da unsachgemäßes Arbeiten zu Bauschäden führen kann, so die dena.

Eine Außendämmung schützt die Wände vor Witterungseinflüssen und hat nach dena-Angaben eine Lebensdauer von etwa 40 Jahren. Die Agentur rechnet vor, dass sich bei den derzeitigen Energiepreisen eine durchschnittliche Außendämmung nach etwa 15 Jahren bezahlt. Falls die Wände nicht von außen verkleidet werden können, beispielsweise wegen Denkmalschutzauflagen, ist auch eine Innendämmung möglich. Hier kommt es allerdings zu Verlusten der Wohnfläche.

Bei einer Dachdämmung werden bei Schrägdächern entweder die oberste Geschossdecke oder die Dachschrägen gedämmt. Flachdächer sollten auf jeden Fall Experten überlassen werden, warnt die dena. Wichtig: Bei einem Dachbodenausbau oder einer einer Neueindeckung ist eine Dämmung durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) gesetzlich vorgeschrieben.

Die Kellerdämmung kann sich bei unbeheizten Räumen auf die Decke beschränken. Bei Heizräumen, Hobbyräumen und ähnlicher Nutzung empfehlen die Energiefachleute auch eine Dämmung der Wände mit feuchtigkeitsbeständigem Material.

Für denkmalgeschützte Gebäude wird auf Spezialputz oder die Innendämmung verwiesen. Allerdings sind Baumaßnahmen an Fassade oder Dach meist genehmigungspflichtig.

Die dena weist darauf hin, dass es für energetische Modernisierungen Fördergelder vom Staat gibt. Die KfW Förderbank vergibt zinsgünstige Kredite, die sich oft besser rechnen als die Finanzierung durch Eigenkapital.

Weitere Informationen und Informationsmaterialien zur energiesparenden Sanierung gibt es im Internet.

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