Marktentwicklung beschleunigen

dena startet Contracting-Offensive für öffentliche Liegenschaften

Die auf der ENKON dezentral 2004 in Nürnberg gestartete Informationskampagne der Deutschen Energie-Agentur soll den Contracting-Markt beleben. Die dena wies darauf hin, dass gerade bei der Energieversorgung kommunaler Liegenschaften mittels Contracting große Summen eingespart werden könnten. Die Info-Kampagne soll bis Ende 2006 laufen.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin/Nürnberg (red) - Anlässlich der Fachmesse für dezentrale Energiewirtschaft und Energietechnik (ENKON dezentral 2004) in Nürnberg hat die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) eine Contracting-Offensive für öffentliche Liegenschaften gestartet. Mit dieser Contracting-Offensive will die dena die Marktentwicklung für Contracting in öffentlichen Liegenschaften beschleunigen.

"Die Energieversorgung von kommunalen und kreiseigenen Liegenschaften kostet die öffentliche Hand jedes Jahr zirka zwei Milliarden Euro. Die Optimierung der Energieversorgung kommunaler Liegenschaften ist deshalb gerade angesichts steigender Energiepreise eine gute Möglichkeit, öffentliche Mittel einzusparen", so dena-Geschäftsführer Stephan Kohler auf der ENKON. Contracting als Finanzierungs- und Betriebsverfahren könne hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.

Zeitgleich zum Start der Contracting-Offensive hat die dena die Internet-Plattform www.contractingoffensive.de online geschaltet, die Informationen zur Durchführung von Contracting-Ausschreibungen für Kommunalverwaltungen bereithält. In den nächsten Monaten sollen diese Informationsangebote durch Ausschreibungsleitfäden mit Musterverträgen und Ausschreibungstexten, Publikationen sowie regionale Informationsveranstaltungen ergänzt werden. Die dena berät außerdem interessierte Kommunen und Landkreise bei der Vorbereitung und Durchführung eigener Ausschreibungen.

Die Informationskampagne, die bis Ende 2006 laufen soll, wird fachlich und finanziell von Siemens Building Technologies, MVV Energie AG, ABB Gebäudetechnik AG sowie Saar Energie AG als Projektpartner unterstützt.