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dena: Solardächer made in Germany für Ostasien

In Ostasien nehmen zwei neue Photovoltaikanlagen aus dem Solardachprogramm der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) ihren Betrieb auf. Die Projekte wurden von deutschen Unternehmen im chinesischen Shanghai und in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul durchgeführt.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin/Shanghai/Seoul (red) - Am Donnerstag wurde die Solaranlage auf der Deutschen Schule Shanghai eingeweiht; am kommenden Montag folgt die Inbetriebnahme auf dem Dach des Goethe-Instituts in Seoul. Der Betrieb der beiden Anlagen ist mit Informationsveranstaltungen zum Thema Solarenergie und Schulungen für Vertriebspartner verbunden. Die Anlage in Shanghai wurde von der SMA Technologie AG und der Sunset Energietechnik GmbH aufgebaut, in Seoul durch die Scheuten Solar Technology GmbH wiederum in Zusammenarbeit mit dem Wechselrichterhersteller SMA.

"Sowohl Südkorea als auch China sehen in regenerativen Energien eine wichtige Säule für die zukünftige Energieversorgung", betonte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. Für die Nutzung von Sonnenenergie seien die natürlichen Voraussetzungen in China und Südkorea sehr gut.

Die Photovoltaikanlagen in Shanghai und Seoul haben eine Spitzenleistung von 13,4 beziehungsweise 15,4 Kilowatt. Im Jahr werden sie voraussichtlich 14.000 beziehungsweise 15.000 Kilowattstunden umweltfreundlichem Strom produzieren. Dieser wird in Shanghai direkt genutzt und in Seoul in das Netz des örtlichen Energieversorgers eingespeist und vergütet.

Finanziert werden die Projekte als Public-Private-Partnership vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und von den beteiligten Unternehmen. Sie entstanden im Rahmen des dena-Programms "Solardächer auf deutschen Schulen und Einrichtungen im Ausland", das weltweit für die Anwendung von Solartechnik aus Deutschland wirbt. Vergleichbare Projekte wurden bereits in Athen, San Salvador, Windhoek, Lissabon, Singapur und Mbinga (Tansania) realisiert.

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