Pilotprojekt

dena realisiert erstes Contracting-Projekt in Bundesliegenschaften

Die dena koordiniert im Auftrag des Bundes das Pilotvorhaben "Contracting für Bundesliegenschaften". Ziel des Pilotvorhabens ist, möglichst viele geeignete Bundesliegenschaften durch Contracting energetisch zu optimieren. Jetzt wurde der erste Vertrag für das Grenzschutzpräsidium Mitte abgeschlossen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Das Grenzschutzpräsidium Mitte wird seine Liegenschaft in Fuldatal durch Energiespar-Contracting in den nächsten Jahren energetisch optimieren. Damit wird das erste Projekt im Rahmen eines Modellvorhabens der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) für Contracting in Bundesliegenschaften umgesetzt.

Bei der Liegenschaft des Grenzschutzpräsidiums Mitte in Fuldatal sollen die Energiekosten von derzeit 260 000 Euro pro Jahr um knapp 30 Prozent reduziert werden. Das hat die Siemens Building Technologies, die den Zuschlag erhielt, vertraglich garantiert. Um dieses Ziel zu erreichen, werden u.a. ein erdgasgefeuertes Blockheizkraftwerk errichtet und die Beleuchtungstechnik in verschiedenen Gebäuden modernisiert. Die Investition von 270 000 Euro wird über die eingesparten Energiekosten refinanziert. Das Projekt hat eine Laufzeit von zehn Jahren.

Die dena koordiniert im Auftrag des Bundes das Pilotvorhaben "Contracting für Bundesliegenschaften". Es ist Bestandteil der im April 2002 von der Bundesregierung verabschiedeten nationalen Strategie für eine Nachhaltige Entwicklung. Ziel des Pilotvorhabens ist, möglichst viele geeignete Bundesliegenschaften durch Contracting energetisch zu optimieren. Auf diese Weise kann die Bundesregierung - ohne eigene Haushaltsmittel - Energiesparmaßnahmen finanzieren, Betriebskosten senken und nicht zuletzt einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

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