Umfrage

dena: Mehrheit sieht in Energieeffizienz Chance zum Kosten sparen

Der Begriff Energieeffizienz steht vor allem für Kosteneinsparung und technische Innovation. Dies ergab eine von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz in Auftrag gegebene repräsentative Bevölkerungsumfrage.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Nach Angaben der dena sehen fast 90 Prozent der Befragten in Energieeffizienz eine Möglichkeit, die Ausgaben für Energie zu senken; fast 80 Prozent verbinden den Begriff mit neuen technischen Entwicklungen. Knapp drei Viertel stimmten darin überein, dass für einen Energie und Kosten sparenden Umgang mit Strom zwei Faktoren gleichermaßen wichtig sind: Ein energieeffizientes Verhalten der Verbraucher und der Erwerb effizienter Geräte.

Die Verantwortung für Energieeffizienz wird von den Befragten nicht in erster Linie der Politik zugeschrieben. 85 Prozent seien der Ansicht, dass jeder einzelne Verbraucher seinen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz in Deutschland leisten kann. Den größten Spielraum zum Stromsparen sehen die Befragten in den privaten Haushalten (88 Prozent) und in der Industrie (74 Prozent). Dies entspricht in der Tendenz den tatsächlichen Einsparmöglichkeiten. Allerdings weist auch der Dienstleistungssektor, vor allem im Bereich Beleuchtung, noch viele Optionen für Stromeffizienz auf. Insgesamt können in Deutschland 20 Prozent des Stromverbrauchs wirtschaftlich eingespart werden.

"Energieeffizienz hat sich als positiver Begriff in der Bevölkerung etabliert", kommentierte Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der dena. "Jetzt kommt es darauf an, die entsprechenden Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dafür steht die Initiative EnergieEffizienz." Ziel der Initiative sei es, die Handlungsmöglichkeiten für effizienten Stromeinsatz in Privathaushalten wie in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen aufzuzeigen und die Nutzung energieeffizienter Techniken und Geräte zu verbreiten. Die Initiative EnergieEffizienz wird von der dena gemeinsam mit den Energiewirtschaftsunternehmen EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall Europe getragen sowie durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der dena durchgeführt. Befragt wurden 1000 deutschsprachige Privatpersonen im Alter ab 16 Jahre. Weitere Informationen zur Umfrage und der Initiative EnergieEffizienz gibt es im Internet.

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