Umfrage

dena: Energieausweis wird Modernisierung vorantreiben

Der Energieausweis für bestehende Gebäude kommt: Ab Juli 2008 wird er stufenweise Pflicht bei Vermietung und Verkauf von Immobilien. Viele Aussteller der Ausweise gehen davon aus, dass dieser den Modernisierungmarkt beleben wird, so das Ergebnis einer dena-Umfrage.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Die Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hat 3.500 Aussteller von Energieausweisen gefragt, wie der Energieausweis bei ihren Kunden ankommt und welche Auswirkung ihrer Einschätzung nach der Energieausweis auf den Modernisierungsmarkt haben wird.

Mehr als die Hälfte der Aussteller (53,4 Prozent) gehen davon aus, dass sich der Energieausweis positiv auf den Modernisierungsmarkt auswirken wird. Momentan sei die Nachfrage nach Bedarfsausweisen mit 52 Prozent etwas größer als nach Verbrauchsausweisen. Der Bedarfsausweis weist die Energieeffizienz eines Gebäudes auf der Basis einer technischen Analyse aus. Dagegen gibt der Verbrauchsausweis den Energieverbrauch der Gebäudenutzer bei Heizung und Warmwasser in den letzen drei Jahren an.

"Viele Eigentümer nutzen den Energieausweis als Einstieg in die energetische Modernisierung ihres Gebäudes", sagt Felicitas Kraus, Leiterin des Gebäudebereichs bei der dena. In durchschnittlich 25 Prozent der Fälle wird ein Energieausweis erstellt, obwohl die Eigentümer weder heute noch später gesetzlich dazu verpflichtet sind. Die vom Aussteller im Energieausweis vorgeschlagenen Modernisierungsmaßnahmen werden sogar in durchschnittlich 40 Prozent der Fälle umgesetzt.

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