Netzwerk

DEN: Hilfe bei Suche nach Energiesparmöglichkeiten

Steigenden Energiepreisen lässt sich nur mit konsequenter Sparsamkeit begegnen. Dazu gehört für Hausbesitzer mehr, als nur Sparlampen anzuschaffen und die Heizung zu drosseln. Bei der Suche nach Energiesparmöglichkeiten hilft seit 2001 das Deutsche Energieberaternetzwerk (DEN).

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Frankfurt/Main (ddp/sm) - Das DEN ist ein Zusammenschluss von Ingenieuren, Technikern und Architekten, die sich speziell mit dem energiesparenden Bauen und Modernisieren von Gebäuden befassen. Deutschlandweit haben sich inzwischen über 200 Büros diesem Netzwerk angeschlossen.

Viele Mitglieder des DEN sind für die Verbraucherzentralen in den Bundesländer tätig. Denn diese bieten gegen einen geringen Unkostenbeitrag auch Energieberatung an. Das ist aber nur eine erste Orientierung, die helfen soll, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Beratungsschwerpunkte sind unter anderem baulicher Wärmeschutz, Haustechnik, regenerative Energien, richtiges Heizen und Lüften sowie Strom sparen. Die Beratungen finden in den Verbraucherzentralen der Bundesländer statt oder in so genannten Beratungsstützpunkten in den Regionen. Nähere Informationen dazu gibt es im Internet.

Der Energieberater kommt aber auch direkt ins Haus. Wenn der Besitzer es wünscht, nimmt er das gesamte Gebäude in Augenschein, registriert alle Schwachstellen. Danach berechnet er den Energieverbrauch und erstellt ein Konzept, wie er verringert werden kann. Es enthält auch die Schätzung der anfallenden Kosten und eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Diese Beratung ist nicht kostenlos, wird aber staatlich gefördert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit übernimmt einen Teil der Kosten. Für die Beantragung der Fördermittel ist der Energieberater zuständig.

Weiterführende Links