Ansehen im Klimaschutz

DEBRIV: Kohleausstieg gefährdet Entwicklung CO2-armer Technologien

Die Braunkohlenindustrie sieht Deutschlands Ansehen beim Klimaschutz durch Greenpeace-Aktionen bedroht. Behauptungen, Klimaschutz sei mit Kohle nicht möglich, seien falsch. Weltweit setzen Länder auf die Kohle und umweltfreundliche Technik, die unter anderem in Deutschland entwickelt werde.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Köln (red) - Viele Länder setzen aufgrund der vorhandenen Ressourcen auf Kohle, ein Verzicht auf die Kohlenutzung in Deutschland ist zu kurz gedacht, so der Bundesverband Braunkohle (DEBRIV). Vielmehr gehe es darum, vor dem Hintergrund des wachsenden Energiebedarfs eine zunehmend CO2-arme Stromerzeugung ermöglichen und auf dem Weltmarkt einzuführen. Weltweit und auch in der EU gehe es nicht darum, ob die Kohle genutzt wird, sondern alleine wie.

Die durchschnittlichen Wirkungsgrade der Steinkohlenkraftwerke liegen weltweit bei etwa 30 Prozent. Nach Ansicht des DEBRIV sollte die Politik zunächst darauf hinzuwirken, dass die jeweils schlechtesten oder ältesten Anlagen durch moderne ersetzt werden. Durch den Einsatz neuer Werkstoffe und Kraftwerkskonzepte besteht die Aussicht, den Wirkungsgrad von Kraftwerken auf über 50 Prozent anzuheben. Die Wirkungsgradsteigerung und die Einführung neuer Technologien, wie die Kohlevergasung, sind die Voraussetzung für die Abscheidung und Lagerung von Kohlendioxid in sicheren geologischen Formationen.