Untersuchung

De-Industrialisierung keine Bedrohung für deutsche Wirtschaft

Eine Untersuchung der ausschließlich von Studenten geführten Kölner Unternehmensberatung OSCAR GmbH hat ergeben, dass die fortschreitende De-Industrialisierung in Deutschland für die deutsche Wirtschaft "keine essenzielle Bedrohung" darstellt, jedoch als Bedrohung wahrgenommen wird.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Köln (ddp/sm) - Die fortschreitende De-Industrialisierung in Deutschland stellt für die deutsche Wirtschaft "keine essenzielle Bedrohung" dar. Zu dieser Erkenntnis gelangt die ausschließlich von Studenten geführte Unternehmensberatung OSCAR GmbH aus Köln in einem heute vorab veröffentlichten Newsletter-Beitrag.

Die De-Industrialisierung werde jedoch als Bedrohung wahrgenommen, weil es Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften "nicht gelingt", über Hartz IV, Elite-Universitäten oder Kohle-Subventionen hinaus "die großen Linien für die Zukunft Deutschlands" zu zeichnen und diese auch umzusetzen.

In dem Newsletter-Beitrag heißt es weiter, dass forschungs- und technologieintensive Industriebereiche den Standort Deutschland wegen der hohen Qualität des Bildungs- und Ausbildungswesens "auch weiterhin" vorzögen. Dabei sei "Wissen ein wichtiger Wettbewerbsfaktor". Nach eigenen Angaben hat die OSCAR GmbH bisher 70 der 100 größten deutschen Unternehmen beraten.