Lass die Sonne rein...

DBU fördert Photovoltaikanlage am NaturGut Ophoven

Auf dem NaturGut Ophoven gibt es eine besondere Sonnenenergieanlage, deren Bau auch von der DBU gefordert wurde: Auf dem Gewächshaus befinden sich drei Blitze und eine in der "Blüte" mit entsprechender Technik versehene "Sonnenblume", die sich mit der Sonne dreht und am Boden liegt, wenn sie nicht scheint.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

"Wir müssen die Menschen positiv einstimmen auf die Nutzung der Sonne als alternative Energiequelle. Die hier geplante Integration einer Anlage zur Stromgewinnung in künstlerisch gestaltete Blitze und eine Sonnenblume kann einen Beitrag dazu leisten." Mit diesen Worten hat der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Fritz Brickwedde, einen Bewilligungsbescheid über 30 000 Euro an Dr. Hans-Martin Kochanek, Vorstandsmitglied des Fördervereins des Naturgutes Ophoven übergeben. Bundespräsident Johannes Rau war ebenfalls anwesend.

Ansatz der Umweltbildungseinrichtung sei es, sinnlichem Erleben besonderes Gewicht zu geben, betonte Brickwedde. Um die Impulswirkung zur stärkeren Nutzung der Sonnenenergie zu erhöhen und den Bürgern die Entscheidung zum Kauf solcher Anlagen schmackhaft zu machen, müsse über attraktivere Formen ihrer Gestaltung nachgedacht werden. Deshalb sei es sinnvoll, durch die auf dem Gewächshaus als drei Blitze von Odo Rumpf, dem Träger des Europäischen Solarpreises 1997, gestaltete Anlage und eine in der "Blüte" mit entsprechender Technik versehene "Sonnenblume", die sich mit der Sonne drehe und sogar am Boden liege, wenn sie nicht scheine, einen solchen Versuch zu wagen.

Täglich besuchten das Naturgut Schulklassen und Kindergartengruppen. Mit mehr als 200 Kursen im Jahr werde zusätzlich der Wissensdurst Erwachsener gestillt. Kindergeburtstage mit Umweltpädagogik und umweltpädagogische Betriebsfeiern würden organisiert, Entscheidungsträger durch Führungen für das Umweltthema sensibilisiert. Neben der Arbeit auf dem sechs Hektar großen Demonstrationsgelände im Außenbereich sei im Juni 2000 die Umwelterlebnisausstellung "EnergieStadt" eröffnet worden.