Handlungsbedarf

DBU bezuschusst Energiesparprojekte in Sportvereinen

Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fast 48 Millionen Euro für Klimaschutzprojekte gestiftet. Auch in diesem Jahr werden zusammen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund Sanierungsmaßnahmen in Sportvereinen bezuschusst, auch bei Privatgebäuden dieht die DBU Handlungsbedarf.

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Osnabrück (red) - Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) stiftete im letzten Jahr 339 Projektpartner mit 47,7 Millionen Euro an, ihre innovativen, modellhaften und umweltschonenden Ideen in die Tat umzusetzen, sagte Prof. Dr. Werner Wahmhoff, stellvertretender DBU-Generalsekretär bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2006. Die DBU ist eigenen Angaben zufolge eine der größten Stiftungen Deutschlands, in Sachen Umwelt die größte der Welt.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) bezuschusst die DBU Kleinprojekte in Sportvereinen mit bis zu 5.000 Euro. Speziell kleinere Vereine sollen mit Hilfe des vereinfachten Antragsverfahrens animiert werden, in den Umweltschutz zu investieren, beispielsweise durch Maßnahmen zur Wärmedämmung im Vereinsheim oder durch die Installation einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung. Einzige Bedingung: Die Gesamtkosten des geplanten Vorhabens sollten die Grenze von 10.000 Euro nicht überschreiten.

Zudem sieht die DBU Handlungsbedarf bei älteren Ein- bis Zweifamilienhäusern. Eine besondere Herausforderung besteht darin, die Hausbesitzer von wirtschaftlichen Vorteilen einer energetischen Optimierung zu überzeugen. Mit dem 2006 gestarteten Projekt "Haus sanieren – profitieren" schult beispielsweise Dachdecker, Heizungsinstallateure oder Schornsteinfeger, damit diese auf die Hausbesitzer zugehen, einen kostenlosen Energie-Check durchführen und ihnen weitere Möglichkeiten vorschlagen. "Wo energetisch saniert wird, wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch langfristig Geld gespart", so Wahmhoff.