Prognose

Dauerfrost schraubt Energiekosten um 15 Prozent hoch

Angesichts der kalten Witterung müssen die deutschen Verbraucher in diesem Winter mit deutlich gestiegenen Heizkosten rechnen. Aufgrund einer neuen Analyse schlage die anhaltende Kältewelle mit rund 15 Prozent höheren Heizkosten zu Buche - bei schlechter Wärmedämmung sogar noch mehr.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (afp/red) - "Durch das kalte Wetter verbrauchen wir etwa 15 Prozent mehr Heizenergie", erklärte die Projektleiterin der Heizspiegelkampagne CO2-Online, Stefanie Jank, am Mittwoch in Berlin. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung müssten im Januar mit Zusatzkosten zwischen 15 und 20 Euro gerechnet werden. Bei Häusern mit schlechter Wärmedämmung lägen die Mehrausgaben höher.

Kurzfristig könnten Mieter und Immobilienbesitzer die Kosten dämpfen, indem sie etwa Fenster besser abdichteten, erklärte CO2-Online. "Langfristig helfen oft nur Modernisierungen am Gebäude", erklärte Jank. Die Heizspiegelkampagne bietet Mietern und Hausbesitzern kostenlose Heizgutachten an. Sie erstellte nach eigenen Angaben bereits 30.000 Gutachten, die häufig konkrete Maßnahmen zum verbesserten Wärmeschutz nach sich gezogen hätten.