Das wurde beim Hessischen Energiegipfel beschlossen
Lediglich die Linke hat Kritik an den Beschlüssen des Hessischen Energiegipfels geäußert, die übrigen Parteien konnten eine Einigung erzielen. Vom künftigen Energiemix bis zur Beteiligung der Bürger reicht die Palette der Beschlüsse des Gipfels aus Koalition, Opposition, Wirtschaft, Gewerkschaften und Umweltverbänden.
Wiesbaden (dapd-hes/red) - Hier eine Übersicht der wichtigsten Vereinbarungen:
Ziel ist, den Endenergieverbrauch bei Strom und Wärme bis zum Jahr 2050 möglichst zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken.
Beim künftigen Energiemix soll der Windkraft besondere Bedeutung zukommen: Dafür ist eine Ausweisung an Vorrangflächen "in der Größenordnung von zwei Prozent der Landesfläche" vorgesehen.
Den Kommunen wird bei der Umsetzung der Energiewende eine wesentliche Rolle zugebilligt. Sie sollen in die Lage versetzt werden, sich vor Ort gemeinsam mit den Bürgern oder privaten Dritten zusammen wirtschaftlich zu betätigen.
Erhöht werden soll auch der Anteil der Biomasse an der Energieerzeugung, ebenso der Sonnenenergie. Dagegen würden Geothermie und Wasserkraft aufgrund der Gegebenheiten in aus heutiger Sicht einen geringen Anteil an der Energieversorgung ausmachen.
Für noch etliche Jahre seien Kohle- und Gaskraftwerke "die neuen Brückentechnologien", heißt es weiter in dem Abschlusspapier. Hinsichtlich des Aus- und Weiterbaus von Kohlekraftwerken bestehe zwischen den Teilnehmern aber kein Konsens, wird unter anderem mit Blick auf die umstrittene Erweiterung des Kohlekraftwerks Staudinger bei Hanau festgehalten. Einigkeit bestehe jedoch darin, das laufende Verfahren zu Staudinger nach Recht und Gesetz weiterzuführen.
Zudem wird eine effizientere Energienutzung angestrebt, um den Energiebedarf langfristig zu reduzieren.
Die Information und Beteiligungsmöglichkeiten der Bürger an der Energiewende sollen verstärkt werden.
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