Strom strampeln

Das iPhone mit dem Fahrrad-Dynamo aufladen

Die neuen Radnaben-Dynamos sind nicht nur leiser und effizienter als die Dynamos füherer Jahre, sie lassen sich auch prima zweckentfremden - zum Beispiel, um damit das Handy aufzuladen. Drei Stunden Strampeln, und das iPhone sei voll aufgeladen, verspricht der Hersteller.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Wien (red) - Das Prinzip des Radnaben-Dynamos ist nicht neu, aber äußerst praktisch: Die großen Vorteile des Radnaben-Dynamos sind der geringe Kraftaufwand, die im Regen unveränderte Funktionstüchtigkeit - und dass sie, sobald das Rad sich dreht, Strom produzieren. Neue Räder haben häufig bereits einen solchen Dynamo - wer sein altes Rad nachrüsten möchte, muss aber recht tief in die Tasche greifen; es können bis zu 200 Euro fällig werden.

USB-Ladegerät

Wie das Magazin derstandard.at berichtet, hat der Nabendynamo aber noch weitere Vorteile. So kann der erzeugte Strom, der ungenutzt bleibt und somit eigentlich ein Abfallprodukt ist, mit einer Ladestation des Klapprad-Herstellers Dahon anders verwendet werden.

Bald im Handel

Über eine solche USB-Ladestation sei es möglich, sein iPhone in einer dreistündigen Radtour wieder voll aufzuladen. Das Ladegerät speichert die überschüssige Energie erst in einem kleinen Akku, der sie dann gleichmäßig am USB-Ausgang abgibt. Das Ladegerät Dahon BioLogic soll bald in den Handel kommen und laut dem Magazinbericht rund 80 Euro kosten. Nachfolgeprodukte wird es aber wohl bald geben.