Medienforum

Das Bild der Erneuerbaren Energien in der Öffentlichkeit

Die Fachzeitschrift "Solarthemen" und die nicht-kommerzielle Landeseinrichtung Energieagentur NRW laden am 3. Mai zum zweiten Mal gemeinsam nach Hamm zum Medienforum Erneuerbare Energien ein. Als Medienpartner konnte die Frankfurter Rundschau gewonnen werden.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Ob sich Klimaschutztechnologien in der Gesellschaft und auf den Märkten durchsetzen, hängt ganz entscheidend von dem Bild ab, das in den Medien von ihnen "gezeichnet" wird. Grund genug, die "Zeichner" in Redaktionen, aber auch in Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit und PR und ihre Rahmenbedingungen "unter die Lupe" zu nehmen. Grund genug, die Positionierung der "Regenerativen" zu analysieren und Vor- und Fehlurteile, die sich hartnäckig auf "beiden Seiten des Schreibtischs" halten, als solche zu entlarven. Aus diesem Grund laden die Fachzeitschrift "Solarthemen" und die nicht-kommerzielle Landeseinrichtung Energieagentur NRW zum zweiten Mal gemeinsam nach Hamm zum Medienforum Erneuerbare Energien ein. Termin ist Freitag, 3. Mai 2002, ab 12.30 Uhr. Als Medienpartner konnte die Frankfurter Rundschau gewonnen werden.

"Schon bei der Vorbereitung der Veranstaltung ziehen sozusagen beide Seiten des Schreibtischs an einem Strang", sagt Solarthemen-Redakteur Andreas Witt. "Wir wollen Journalisten und die Kommunikationsexperten in Unternehmen, Forschung und Verbänden im Rahmen einer Art Branchentreff zusammenbringen", erklärt Joachim Frielingsdorf, der Pressesprecher der Energieagentur NRW. Das Medienforum sei auch als eine Kontaktbörse konzipiert. Bereits beim ersten Medienforum im Jahr 2000 sei diese Strategie aufgegangen. "Die Resonanz war mit rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern größer als zunächst erwartet", erinnert sich Witt. Noch bis nachts um zwei hätten sich einzelne Teilnehmer über Ideen und Konzepte zur Zusammenarbeit verständigt. Geplant sind fünf Workshops zu den Themen "Solarforschung", "Chancen und Grenzen des Internet", "Lobbyarbeit für Solarenergie", "Lokale Konflikte – Streit um Wind" und "Erneuerbare Energien zum Topthema machen". Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Podiumsdiskussion, u.a. mit Dr. Michael Vesper (Minister für Städtebau, Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen), Martha Lux-Steiner (Sprecherin Forschungsverbund Sonnenenergie und Leiterin Solarenergieforschung am Hahn-Meitner-Institut) und Dr. Wolfgang von Geldern (Vorstandsvorsitzender der Plambeck Neue Energien AG).