Risikomanagement

D-Gas: Starker Euro heizt Nachfrage nach Gasfestpreisen an

Die niederländische E.ON-Tochter D-Gas berichtet derzeit von einer verstärkten Nachfrage nach Gasfestpreis-Produkten. Dies habe sowohl mit der aktuellen Preissituation auf den Ölmärkten als auch mit dem stärker werdenden Euro zu tun und öffne auch deutschen Versorgern günstigere Konditionen, heißt es.

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Die aktuelle preisliche Lage auf den Ölmärkten sowie die zunehmende Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar bewege Marktteilnehmer in den letzten Wochen verstärkt dazu, die jetzt vorteilhafteren Bedingungen zum Abschluss von Festpreisen für den Gasein- und verkauf zu nutzen. Dies berichtet das E.ON-Tochterunternehmen D-Gas. Diese Möglichkeit hätten in den vergangenen Tagen auch einige deutsche Regionalversorgungsunternehmen zusammen mit der in den Niederlanden ansässigen D-Gas genutzt.

D-Gas bemüht sich nach eigenen Angaben um eine möglichst individuelle Produktgestaltung. So könne das D-Gas-Festpreis-Paket auf jede Gasbezugspreisformel sowie jeden gewünschten Absicherungszeitraum und die zugehörigen Mengen angepasst werden. Das Paket für den Gasein- und verkauf berühre bestehende physische Lieferungen unter laufenden Gaslieferverträgen in keiner Weise; gleiches gelte für gültige Vertragspreise und gegebenenfalls bestehende Rabatte und Sonderkonditionen, so die Mitteilung des Unternehmens.