"Nicht unumkehrbar"

CSU-Fraktion wirbt weiter für Kernenergie

Auf der Fraktionsklausur der CSU, die in dieser Woche in Wildbad Kreuth stattfindet, haben die Parlamentarier erneut ein "willkürliches Abschalten" von Kernkraftwerken kritisiert. Fraktionschef Herrmann erneuerte sein Bekenntnis dazu, dass die Kernkraftwerke so lange weiterbetrieben werden sollten, wie sie betriebssicher seien.

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Kreuth (ddp-bay/sm) - Das Werben der CSU-Landtagsfraktion für ein Festhalten an der Kernenergie stößt bei den Energie-Erzeugern auf Interesse. Der Vorstandsvorsitzende der E.ON Energie AG, Johannes Teyssen, betonte am Dienstag bei der Fraktionsklausur in Wildbad Kreuth, der Ausstiegsbeschluss der Bundesregierung sei nicht "unumkehrbar". Allerdings könne sein Unternehmen die neue Diskussion nur "begleiten". Die Entscheidung liege bei der Politik.

CSU-Fraktionschef Joachim Herrmann kritisierte erneut, die rot-grüne Bundesregierung habe sich ein "willkürliches Abschalten" von Kernkraftwerken zum Ziel gesetzt. Die Folge sei, dass mit einem gigantischen Aufwand für Ersatz gesorgt werden müsse. Die Kosten bekomme auch der Verbraucher zu spüren. Herrmann äußerte sein "klares Bekenntnis" dazu, dass die Kernkraftwerke so lange weiterbetrieben werden sollten, wie sie betriebssicher seien.