Strom-News
PilotprojektDas Solarunternehmen startet im März das erste bundesweite Pilotprojekt zum Thema Eigenverbrauch. Demnächst werden die ersten der 100 Tester mit der Eigenverbrauchslösung ausgestattet, die im Sommer dann bundesweit vertrieben werden soll.
Hamburg (red) - Eigenverbraucher nutzen den von ihrer Solaranlage produzierten Strom im eigenen Haushalt - und verringern damit ihre Abhängigkeit von aus Kohle und Atomenergie erzeugtem Strom der großen Versorger. Je mehr Solarstrom ein Hausbesitzer künftig statt ins Netz zu speisen selbst verbraucht, desto besser ist auch sein Ertrag.
Ab Anfang März will Conergy die ersten der 100 Testkunden mit seiner neu entwickelten Eigenverbrauchslösung ausstatten. Hierzu gehört zum einen ein Zähler, der die selbst verbrauchte Energie misst und damit den erwirtschafteten Ertrag berechenbar macht. Herzstück des Systems ist die Conergy Vision Box. Diese stellt die Erträge aus der Dachsolaranlage dem derzeitigen Verbrauch gegenüber und soll so ein transparentes Energiemanagement durch den Anlagenbesitzer ermöglichen.
Die Box zeigt dem Kunden, wann seine Solarerträge am größten sind und wann er Stromfresser wie Wasch- und Spülmaschine oder elektrischen Ofen nutzen sollte. Bis zur Jahresmitte will Conergy die Eigenverbrauch Pilotphase abschließen. Ab Juli 2010 soll dann die Eigenverbrauchslösung in Deutschland erhältlich sein.
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Die Einschnitte bei den Solarsubventionen fallen einem Bericht zufolge geringer aus als von der Bundesregierung angekündigt. Denn es gibt ein Schlupfloch, das von den Solarfirmen bereits erkannt worden sei - die Eigenverbrauchsklausel.
Bayern fordert von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) umfassende Änderungen an dessen Plänen für die Photovoltaik-Vergütung. Besonders bei den Großflächenanlagen im ländlichen Raum mahnte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) Änderungen an, weil er "grundsätzliche Bedenken gegen großflächige Anlagen" habe.
Einer repräsentativen Umfrage zufolge sind 84 Prozent der Bürger gegen die vom Bundesumweltminister geplante sofortige, deutliche Absenkung der Solarstromförderung. In Auftrag gegeben hat die Umfrage der Bundesverband Solarwirtschaft. Der Verband spricht von "Ignoranz" des Wählerwillens.
Für Verbraucher wird der Strom trotz der von Umweltminister Röttgen geplanten zusätzlichen Kürzung der Solarförderung offenbar kaum billiger. Das hätten Berechnungen des Umweltministeriums ergeben. Demnach verbillige die Kürzung die Kilowattstunde nur um 0,3 Cent. Röttgen will an der Kürzung festhalten.
Ab April 2010 soll die Einspeisevergütung für Solarstrom aus Photovoltaikdachanlagen um 15 Prozent sinken. Wenn jedoch bestimmte Voraussetzungen stimmen, ist die Investition in eine solche Anlage eine sichere und rentable Geldanlage, so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.Strompreise vergleichen
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