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Computer: Jährlich 60 Euro Stromkosten einsparen

Im Leerlauf betriebene Elektrogeräte verursachen jährlich rund 3,3 Milliarden Euro an Stromkosten, so eine Rechnung des UBA. Die VBZ Rheinland-Pfalz weist nun darauf hin, dass sich durch eine intelligente Energienutzung am Computer die jährlichen Stromkosten um 60 Euro senken lassen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Mainz (red) – Bei der Anschaffung eines neuen Computers für Büroarbeiten ist darauf zu achten, dass dieser nicht mit einem Hochleistungs-Prozessors sowie einer –Grafikkarte ausgestattet ist, so das Klimateam der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Ein solch ausgestatteter PC wird für Office-Arbeiten nicht benötigt und würde nur unnötig viel Strom verbrauchen.

Auf Bildschirmschoner verzichten

Auch mit den richtigen Monitoreinstellungen lassen sich die Stromkosten senken. Auf einen Bildschirmschoner mit bewegten Bildern sollte getrost verzichtet werden, da dieser einen höheren Stromverbrauch aufweisen als eine normale Office-Anwendung. Die Helligkeit sowie die Größe eines Monitors spielen beim Stromverbrauch auch eine wichtige Rolle. Je größer der Monitor, desto mehr Energie benötigt er auch. Die Helligkeit eines Monitors sollte nicht heller als nötig eingestellt werden.

Energiesparmodus des PCs ausnutzen

Viele Computer unterstützen die Energiespareinstellung, bei den der PC automatisch in einen Energiesparmodus wechselt, sobald er mal nicht genutzt wird. So werden nur rund 4 Watt anstatt den 80 Watt im Betriebszustand verbraucht. Der Energiesparmodus ist in der Systemsteuerung zu finden.

Ladegeräte nicht stecken lassen

Für Laptops gilt: Sobald der Akku voll ist, sollte man das Ladegerät aus der Steckdose nehmen, da auch angeschlossene Ladegeräte noch Strom verbrauchen können. Dasselbe gilt auch für Modems und Router, denn auch wenn man gerade nicht im Internet surft verbrauchen diese Geräte Strom.

Geräte ganz vom Netz nehmen

Auch ausgeschaltete Geräte oder solche die im Standby-Modus laufen verbrauchen noch Strom. Deshalb sollten Geräte wie Computer und Co. vollständig vom Netz getrennt werden, wenn diese längere Zeit nicht genutzt werden. Hier für empfehlen sich besonderes Netzsteckdosen mit Kippschalter oder auch funkgesteuerte Steckdosen. Die wohl praktischste Variante ist es, Master-Slave-Steckdosen zu verwenden. Diese schalten beim herunterfahren des PCs automatisch auch andere Geräte, wie beispielsweise Router und Drucker mit ab.