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CO2 AusstoßDie zum Emissionshandel verpflichteten Anlagen haben in Deutschland im vergangenen Jahr 9,4 Prozent weniger CO2 ausgestoßen. Damit sind die Werte auf dem niedrigsten Stand seit 2005. Schuld an den niedrigen Werten sei die Wirtschaftskrise, so neueste Angaben des Umweltbundesamts.
Dessau (red) - Die zum Emissionshandel verpflichteten Anlagen in Deutschland haben im vergangenen Jahren deutlich weniger Kohlendioxid (CO2) ausgestoßen. Sie kamen auf 428,2 Millionen Tonnen CO2 und damit auf den niedrigsten Stand seit Einführung des europäischen Emissionshandels im Jahr 2005, wie das Umweltbundesamt (UBA) am Donnerstag in Dessau mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die CO2-Emissionen demnach um 9,4 Prozent zurück.
Damit bestätigte sich laut UBA im Emissionshandelssektor, dass unter anderem die Finanz- und Wirtschaftskrise zum stärksten Rückgang der Klimagasemissionen seit Gründung der Bundesrepublik geführt hat. Auch im Emissionshandel beruhte demnach der größte Teil der Minderung auf Produktionsrückgängen infolge des Konjunkturabschwungs im Jahr 2009. Den größten Rückgang verzeichnete der Energiesektor. Die Emissionen der Großkraftwerke sanken aufgrund verminderter Auslastung um knapp 30 Millionen Tonnen CO2 oder acht Prozent.
In Deutschland sind insgesamt Betreiber von 1654 Anlagen der Energiewirtschaft und der emissionsintensiven Industrie verpflichtet, die Emissionen jährlich zu melden. Bis zum 30. April 2010 müssen diese Betreiber die entsprechende Zertifikatsmenge bei der DEHSt abgeben und damit die Emissionen ihrer Anlagen im Jahr 2009 ausgleichen.
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