Zentrale Drehscheibe für den Handel mit Strom

Clearing Bank startet Abwicklung des deutschen Stromhandels

Die Clearing Bank in Hannover arbeitet nun auch als Clearingstelle für den Stromterminmarkt. Damit wird für alle im Stromhandel aktiven Unternehmen das Risiko ausgeschaltet, dass ein Vertragspartner nicht liefern oder zahlen kann. Der Stromhandel soll so sicher, insolvenzfest und einfach werden.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Clearing Bank Hannover AG hat erfolgreich die finanzielle und physische Abwicklung des deutschen Stromhandels gestartet. Das Potenzial des deutschen Stromhandels ist dabei erheblich: 2002 wurde das Dreifache des physischen Verbrauchs gehandelt. Über 80 Prozent dieses Handelsvolumens wird außerhalb der Börse über Broker und elektronische Plattformen abgewickelt. Mit den wichtigsten Brokern und Plattformen arbeitet die Clearing Bank zusammen und kann daher ihre Clearing-Dienstleistungen für nahezu alle Teilnehmer des deutschen Stromhandels anbieten.

Eine Clearingstelle für den Stromterminmarkt war von den Handelsteilnehmern schon seit langem gefordert worden. Damit wird für alle im Stromhandel aktiven Unternehmen das Risiko ausgeschaltet, dass ein Vertragspartner nicht liefern oder zahlen kann. Jürgen Kösters, Aufsichtsratsvorsitzender der Clearing Bank Hannover AG und Vorstandsmitglied der NORD/LB Norddeutsche Landesbank, begrüßte die Aufnahme des Stromhandels: "Damit ergeben sich vielfältige Perspektiven für die weitere Entwicklung der Clearing Bank, die nun auch europaweit zu einer bekannten Adresse werden kann."