Personalie

Claassen scheidet als Verbandsvorsitzender von Spectaris aus

Utz Claassen gelte als hervorragender Analytiker, sei international erfahren und verfüge über ein breit angelegtes strukturiertes Fachwissen. Er hoffe, so der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulf, dass Claassen auch bei der EnBW als Botschafter für Niedersachsen wirken werde. Der neue EnBW-Chef gab jetzt den Verbandsvorsitz ab.

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Nach zweijähriger erfolgreicher Tätigkeit als Vorsitzender des Deutschen Industrieverbands für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. (Spectaris), ist Prof. Dr. Utz Claassen jetzt aus dieser Funktion ausgeschieden.

Claassen, seit 1. Mai 2003 Vorstandsvorsitzender der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, war im September 2001 in seiner Eigenschaft als Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG, eines international renommierten Biotechnologieunternehmens, zum Verbandsvorsitzenden gewählt worden. Als Nachfolger von Claassen wurde Dr. Michael Kaschke (Mitglied des Vorstands von Carl Zeiss) gewählt.

Die Spectaris-Mitgliederversammlung würdigte die Leistungen von Utz Claassen für den Verband. Dank gebühre ihm vor allem für die nachhaltige Umstrukturierung und die kontinuierliche Aufbauarbeit in den vergangenen Jahren. Unter Claassens Ägide entwickelte sich der Verband zu einem Dienstleistungsunternehmen moderner Prägung und initiierte zahlreiche innovative Lösungen, wofür Spectaris im November 2002 mit dem "Innovation Award" der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement (DGVM) ausgezeichnet wurde.

In einem Grußwort hob der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff hervor, dass Claassens erfolgreiche berufliche Stationen dazu geführt hätten, dass Niedersachsen ihn als Chef der Sartorius AG in Göttingen habe hergeben müssen. Utz Claassen gelte als hervorragender Analytiker, sei international erfahren und verfüge über ein breit angelegtes strukturiertes Fachwissen. Er hoffe, so der Ministerpräsident, dass Claassen auch bei der EnBW als Botschafter für Niedersachsen wirken werde.