Konzernumbau

Claassen in der FTD: "Wuchernde Strukturen müssen gestrafft werden"

In einem Interview mit der Financial Times Deutschland kündigte der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns EnBW, Dr. Utz Claassen, eine Straffung der Strukturen an. Erstes Ziel ist die Erwirtschaftung der Kapitalkosten. Auch die Personalkosten sollen auf den Prüfstand gestellt werden. Ein Verkauf von Unternehmensteilen ist zunächst nicht geplant.

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Der seit gut einem Monat amtierende Vorstandsvorsitzende des drittgrößten deutschen Energiekonzerns EnBW, Dr. Utz Claassen, will die Strukturen des Konzerns mit bis zu 400 Beteiligungsgesellschaften straffen, um die Ertragskraft zu verbessern. Das kündigte er in einem Interview mit der Financial Times Deutschland an.

Als erstes Ziel definierte Claassen die Erwirtschaftung der Kapitalkosten. Beim Konzernumbau will Claassen indes auch die Personalkosten überprüfen. Der Verkauf von Unternehmensteilen sei derzeit nicht geplant, mit Ausnahme der Industriebeteiligungen der Konzerntochter Salamander.

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