Ultimatum

Claasen: Yello muss bis 2005 profitabel sein

In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" hat der neue Chef des Energiekonzerns EnBW, Utz Claasen, der defizitären Stromtochter Yello ein Ultimatum gestellt: Die Nummer eins unter den neuen Stromversorgern muss bis 2005 profitabel sein. Chancen für einen Börsengang sieht Claasen in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres.

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"Yello muss bis 2005 profitabel sein" - das sagte der neue EnBW-Chef Utz Claasen am Wochenende der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Damit hat der der defizitären Strom-Tochter ein Ultimatum gesetzt.

"Ich werde den Termin sicher nicht nach hinten verschieben. Bei Yello ist gehörig Druck auf dem Kessel, das ist dort allen klar", führte er aus. Zudem bewertete er die derzeitigen Umstände an den Kapitalmärkten für einen Börsengang als "noch zu schlecht", sieht aber Chancen ab der zweiten Hälfte 2004.