Drei Modelle

citiworks: Neue Ökostromprodukte für Unternehmen an

Speziell für Mittelstand, Groß- und Bündelkunden bietet citiworks nun drei Öko-Stromprodukte an. Als Nachweis der ökologischen Erzeugung erhalten Kunden eine Bescheinigung vom TÜV Süd. Umweltschützer hatten jedoch kürzlich vor so genanntem RECS-Strom gewarnt.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

München (red) - Die citiGreenPower-Produkte sind aufeinander aufbauend gestaffelt. Bei citiGreenPowerBasic erhält der Kunde vom TÜV SÜD eine Bestätigung, dass der gelieferte Strom durch regenerative Erzeugung gedeckt ist. Für citiGreenPowerPlus wird die vom Kunden verbrauchte Strommenge zeitgleich zum Stromverbrauch ins europäische Netz eingespeist. Bei citiGreenPowerPremium wird zudem ein Teil des Umweltaufschlags in Klimaschutzanlagen oder -projekte investiert.

Im Rahmen der Stromkennzeichnungspflicht (§42 EnWG) wird die jeweilige CO2-Bilanz der Kunden verbessert. Darüber hinaus können Kunden eigenen Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit mit den TÜV SÜD-Bescheinigungen die Bemühungen zum Klimaschutz dokumentieren, denn mit "grünem" Strom sei eine Vorbildfunktion verbunden, erklärt citiworks-Vorstandsmitglied Norbert Heydemann.

Der Naturschutzbund NABU hatte jedoch erst kürzlich vor dem Etikettenschwindel mit so RECS-Strom gewarnt. Dabei werde das Klima nicht entlastet und der Ökostromanteil auf dem Markt nicht verändert, da herkömmlicher Strom durch den Zukauf von Zertifikaten lediglich "eingefärbt" werde.

Die citiworks AG ist ein gemeinsames Unternehmen der Stadtwerke München GmbH, der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) und der Stadtwerke Mainz AG und konzentriert sich auf die Energieversorgung überregionaler Groß- und Bündelkunden.