Workshop

citiworks arbeitet an Standardisierung von Wetterdaten

Eine exakte Identifizierung und Quantifizierung von Wetterrisiken ist für den Handel mit Wetterderivaten sehr bedeutend. Aus diesem Grund sollte so schnell wie möglich eine einheitliche Datenbasis eingeführt werden. Dies besprachen Experten kürzlich auf einem Workshop der citiworks AG – Deutsche Stadtwerke Allianz.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Beim Handel mit Wetterderivaten spielt die exakte Identifizierung und Quantifizierung von Wetterrisiken eine zentrale Rolle. Da den Markt­teilnehmern bisher eine einheitliche Datenbasis fehlte, hatte die citiworks AG – Deutsche Stadtwerke Allianz kürzlich zu einem Workshop mit dem Titel "Erhöhung der Qualität von Wetterdaten als Grund­voraussetzung für einen späteren Derivatenhandel" nach München eingeladen.

Die beteiligten Unternehmen, darunter Bewag, Dresdner Kleinwort Wasserstein, E.ON, HypoVereinsbank und Swiss Re, vereinbarten mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) erste Schritte zu einer Standardisierung der Datenerhebung und Datenpflege. Die Experten einigten sich, möglichst viele meteorologische Daten deutscher Städte nach einer einheitlichen Standard­methode aufzubereiten. Die Methode ist so gewählt, dass der Markt später frei entscheiden kann, welche Indicees fußend auf dieser Datenbasis zur Absicherung von Wetter­daten genutzt werden sollen.

Zusätzlich will der DWD zur Verbesserung der Datenbasis prüfen, wie die Zahl der Städte, aus denen Durchschnittstemperaturen gemeldet werden, auf mindestens 25 bis 30 allein für Deutschland erhöht werden kann. Die Standardisierung der meteorologischen Basisdaten soll schließlich zu einer Transparenz im Wetterderivatemarkt und damit zu einer Belebung des Marktes führen.

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