GTZ-Projekt

Chinesische Delegation informiert sich in Leipzig über Energieeinsparung

Anlässlich eines Projekts der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) informieren sich derzeit sechs chinesische Ingenieure bei den Stadtwerken Leipzig über die Automatisierung städtischer Mittelspannungsnetze unter technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten. Sie sollen die Stromversorgung ihrer Stadt künftig effizienter gestalten.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Sechs chinesische Ingenieure aus der 500 Kilometer südlich von Peking gelegenen Stadt Handan informieren sich derzeit bei den Stadtwerken Leipzig über die Automatisierung städtischer Mittelspannungsnetze unter technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten. Außerdem interessiert sie die Gestaltung und Dimensionierung von Kabelnetzen, um in Handan die Stromversorgung zukünftig deutlich effizienter gestalten zu können.

Das Projekt der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) besteht aus Fortbildungen vor Ort und Weiterbildungsseminaren sowohl in Deutschland als auch in China. In Leipzig konzentrieren sich die chinesischen Ingenieure auf die Automatisierung der Verteilernetze und die Kommunikation zwischen Netzleitstelle und Umspannwerken. Dabei steht die zentrale Verbundwarte, die die Stadtwerke Leipzig vor zwei Jahren für Strom, Gas und Fernwärme errichtet haben, im Mittelpunkt. Zum Abschluss des Besuches aus China am 11. April wird besonders das Thema über Maßnahmen zur Erhöhung der Versorgungszuverlässigkeit im Mittelspannungsnetz im Vordergrund stehen. Die Schulungen übernehmen Mitarbeiter der Stadtwerke Leipzig. Im Sommer werden zwei Mitarbeiter der Stadtwerke Leipzig aus der Stromversorgung zur Durchführung weiterer Seminare zu diesen Themen nach Handan reisen.