MVV Tochter liefert Know-how

China bekommt Forschungs- und Ausbildungszentrum für Windenergie

Zur Ausbildung von Windenergie-Fachkräften in China hat die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) das "Forschungs- und Ausbildungszentrum für Windenergie" initiiert. Die MVV-Tochter DECON stellt dafür bis 2009 einen ihrer Spezialisten für Windenergie und erneuerbare Energien ab.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Peking/Bad Homburg (red) - Die netzgebundene Windkraftleistung der Volksrepublik China soll bis zum Jahr 2010 auf mehr als 3000 Megawatt ansteigen. Weil China die Fachkräfte fehlen, dieses Wachstum zu bewältigen, hat die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) das "Forschungs- und Ausbildungszentrum für Windenergie" initiiert.

Die GTZ finanziert das in China einmalige Projekt mit 1,9 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt. Die Deutsche Energie-Consult Ingenieurgesellschaft mbH (DECON), Bad Homburg, stellt dafür bis 2009 einen ihrer Spezialisten für Windenergie und erneuerbare Energien ab. Die DECON ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der MVV Energiedienstleistungen GmbH, Mannheim.

Das Windenergiezentrum in Peking veranstaltet Fortbildungskurse, berät zu technischen und wirtschaftlichen Fragen und hilft bei der Zertifizierung von Windkraftanlagen und bei Tests zum Netzanschluss. "So entsteht eine landesweite Anlauf- und Informationsstelle rund um Windenergiefragen und ein Impulsgeber für den Aufbau der chinesischen Windbranche", betonte Andreas Dubois, der DECON-Experte im Zentrum. Neben umfassendem Know-how stellt das Zentrum auch Messgeräte zur Verfügung, sodass chinesische Labors in Zukunft selbst Leistungen messen und Netze prüfen können.