Darstellung akzeptiert

CDU-Spitze hakt Fall Meyer parteiintern ab

CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer muss keine Konsequenzen wegen dem von RWE gelieferten Rabattstrom befürchten - Angela Merkel und die Parteispitze haben die Erklärung Meyers "toleriert". Meyer bezieht von RWE Strom zu Mitarbeiterkonditionen und spart derart 1400 Euro im Jahr.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp/sm) - Die CDU-Spitze toleriert die Erklärung von Generalsekretär Laurenz Meyer zu seinem verbilligten Strombezug vom Energieriesen RWE. CDU-Chefin Angela Merkel sagte am Montag in Berlin, Meyer habe im Präsidium der CDU seine bereits öffentlich gemachte Äußerungen noch einmal dargelegt. Die Darstellung sei "gemeinhin akzeptiert worden".

Meyer bezieht von RWE Strom zu Mitarbeiterkonditionen. Der CDU-Generalsekretär begründete dies mit einem seit 1999 ruhenden Vertrag. Der CDU-Politiker war beim VEW-Konzern angestellt, der im Jahr 2000 mit der RWE verschmolzen wurde. Den Vorteil bezifferte Meyer auf 1400 Euro im Jahr, den er aber nach eigenen Angaben versteuert.