Handelsblatt

CDU kritisiert teure Atomausstiegsparty

Als "Skandal" und "kalten Zynismus" bezeichnet die CDU-Bundestagsabgeordnete Martina Krogmann aus Stade eine Party, die das Umweltministerium vor einigen Tagen aus Anlass der Abschaltung des Atomkraftwerks Stade und dem damit begonnenen Atomausstieg für 36 000 Euro in Berlin gefeiert hat. Die Sause auf Kosten der Steuerzahler sei geschmacklos.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Wie das "Handelsblatt" in seiner Online-Ausgabe berichtet, hat die CDU-Politikerin Martina Krogmann aus Stade eine Party des Bundesumweltministeriums aus Anlass der Abschaltung des Atomkraftwerks Stade als "Skandal" und "kalten Zynismus" bezeichnet. Das Fest in einem "schicken Berliner Restaurant" habe nach ihren Recherchen rund 36 000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer gekostet, berichtet die Zeitung weiter.

"Man kann zum Ausstieg aus der Kernenergie durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Aber an einem Tag, an dem Hunderte Menschen in Stade ihre Arbeit verlieren, für 36 000 Euro auf Steuerzahlerkosten eine Sause zu feiern, ist einfach geschmacklos", wird Krogmann zitiert.

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