Bedarf ab 2030

CDU: Endlager Gorleben zügig voranbringen

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Bundestag, Katherina Reiche (CDU), fordert in einer Erklärung die Lösung zur Endlagerfrage radioaktiver Abfälle noch in dieser Legislaturperiode. Das Moratoriums in Gorleben müsse aufgehoben und die Erkundungen des Salzstocks zum Abschluss gebracht werden.

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Berlin (red) - Reiche verweist darauf, dass alle bisherigen Untersuchungsergebnisse einer Eignung des Salzstockes in Gorleben nicht entgegenstünden. So hätte beispielsweise das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im November letzten Jahres festgestellt, dass zur Endlagerung radioaktiver Abfälle keines der möglichen Wirtsgesteine in Deutschland (Salz, Ton, Granit) den anderen vorzuziehen sei. Auch weitere Begleituntersuchungen hätten die Eignung Gorlebens bestätigt. Ein neues Standortsuchverfahren wäre nach Auffassung Reiches "gegenwärtig nicht sinnvoll und notwendig".

"Bis spätestens etwa 2030 benötigen wir ein Endlager für hochradioaktive Abfälle," sagte Reiche weiter. Bei einem neuen Standortauswahlverfahren könnte ein Endlager wohl nicht vor 2050 zur Verfügung stehen, da hierfür technisch wissenschaftliche Erkundungsarbeiten notwendig wären. Damit wären auch zusätzliche Mehrkosten in Milliardenhöhe verbunden.

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